Betonkerntemperierung / Betonkernaktivierung
- In Büro- und Verwaltungsgebäuden bestehen sowohl Ansprüche an das Raumklima wie auch an die Raumakustik.
- Mittels Betonkernaktivierung werden die Ansprüche an das Raumklima erfüllt.
- Voraussetzung für dieses Prinzip ist der direkte Kontakt der rohen Betondecke mit der Raumluft.
- Rohe Betondecken haben jedoch Defizite in der Raumakustik. Und der Einsatz von herkömmlichen Akustiklösungen reduziert durch deren isolierende Wirkung die Funktionalität der Betonkerntemperierung.
- Genau dieses Bedürfnis hat die ATD-Akustiktherm AG aufgegriffen und ein Deckensystem unter dem Label Akustiktherm® entwickelt:
- Die Betonkerntemperierung beruht auf der Nutzung der Speichermasse von Bauteilen.
- Es ist allgemein bekannt, dass sich im Sommer in historischen Gebäuden mit sehr dicken Aussenwänden (Burgen, Kirchen, etc.) selbst bei hohen Aussentemperaturen angenehm kühle Raumtemperaturen einstellen. Aufgrund der hohen Speichermassen dieser Wände wird die im Raum auftretende Wärme von den kühlen massiven Bauteilen absorbiert.
- Dieses Speicherverhalten wird durch die sogenannte Betonkerntemperierung nachgebildet. Dabei werden wasserführende Rohre in die Betondecke einbetoniert. Wenn kaltes oder warmes Wasser die Rohre durchströmt, wird die umgebende Betondecke gekühlt oder erwärmt (aktiviert).
- Das bedeutet, über die aktivierte Betondecke wird je nach Bedarf
Akustik-Lösung für thermoaktive Bauteil-Systeme (TABS)
Kühlen/Heizen/Akustik-die Deckenlösung zur Betonkerntemperierung ohne einbetonierte Rohre